Monats-Archive: Oktober 2012

Agility und DiscDogging – Spaß für Hund und Herrchen

Ebenso wie für den Menschen, gibt es auch für den Hund jede Menge an Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen. In erster Linie entscheidet der Hund, was gemacht wird. Je nach Neigung und Veranlagung merkt der Hundebesitzer schnell, was dem Vierbeiner Freude macht. Bei manchen Sportarten jedoch, wie z. B. beim Geländelauf, ist auch Herrchens oder Frauchens Kondition mitentscheidend. Zwei der beliebtesten Sportarten möchten wir Ihnen hier vorstellen:

Sport mit dem Hund macht Spaß

Discodogging/ Frisbee macht fast allen Hunden Spaß

Agility – Sportart Nr. 1

Was der Fußball für den Menschen, ist Agility für den Hund. Keine andere Hundesportart ist so beliebt. Hierbei gilt es einen Hindernisparcour in einer festgelegten Reihenfolge möglichst schnell und ohne Fehler zu absolvieren. Sprunghindernisse, Tunnel, Wippen, Slalomstangen oder Steilwände gehören zum Repertoire. Wichtig ist eine optimale Zusammenarbeit von Mensch und Tier. Denn ohne Kommunikation funktioniert es nicht. Mittlerweile hat sich Agility zu einem echten Wettkampfsport entwickelt. Hier wird in verschiedenen Leistungsklassen um Pokale und Plaketten gekämpft. Sogar Europa- und Weltmeisterschaft werden ausgerichtet. So findet die Weltmeisterschaft 2013 in Südafrika statt.

DiscDogging

Den meisten ist diese Sportart eher als Frisbee bekannt. Hierfür wird nicht viel benötigt. Eine Frisbee-Scheibe, eine Wiese und ein Hund. Deswegen kann diese sowohl zu Hause als auch im Urlaub mit dem Hund optimal ausgeübt werden. Aber einfacher gesagt als getan! Denn neben einem Hund, der die Scheibe fängt, braucht es auch einen jemanden, der die Scheibe so wirft, dass sie auch gefangen werden kann. Und das ist oftmals das Problem. Deshalb gilt. Üben, üben, üben! Wer den Wettbewerb sucht, der kann sich in verschiedenen Disziplinen versuchen:

Freestyle: Innerhalb einer zweiminütigen Kür dürfen bis zu sieben Scheiben benutzt werden. Dabei gibt es verschiedene         Bewertungskriterien wie Schwierigkeit, die Wurftechnik, die Choreografie sowie das harmonische Miteinander von Mensch und Tier.

Mini-Distance: Werfer und Hund befinden sich innerhalb einer markierten Fläche. In einer Zeit von 60 Sekunden müssen möglichst viele Würfe gefangen werden. Je nach Weite des Wurfs werden dabei unterschiedlich viele Punkte vergeben.

Long-Distance: Der Werfer hat drei Würfe. Für den weitesten vom Hund gefangenen Wurf gibt es dabei Punkte.

Die Hundehaftpflichversicherung – eine sinnvolle Sache

Wenn es eine sinnvolle Versicherung für Hundehalter gibt, ist es die Hundehaftpflichtversicherung. Schneller als mancher denkt, ist der Schaden da. Kurz nicht aufgepasst, läuft der Hund auf die Straße und verursacht einen schweren Verkehrsunfall. Dieser Fall wird oft als klassisches Beispiel angeführt. Hier kann schnell ein Schaden von mehreren zehntausend Euro entstehen. Wegen der sogenannten “Gefährdungshaftung” sind Sie als Hundebesitzer voll in der Pflicht und müssen für den Schaden aufkommen.

Aber Versicherung ist nicht gleich Versicherung. So lohnt sich immer ein Blick ins Kleingedruckte der Anbieter. Die meisten Hundeversicherer bieten Ihr Produkt mit einer Selbstbeteiligung bis zu 150,- € im Schadensfall an. Einige verzichten auch ganz darauf. Allerdings gibt es bei den Jahresprämien eklatante Unterschiede. So ist der Versicherungsschutz für den Vierbeiner bei der preiswertesten Versicherung schon ab ca. 40,- € pro Hund zu haben, die teuerste verlangt hier mit ca. 160,- € Jahresbeitrag das Vierfache. Dabei ist bei fast allen Anbieten die Versicherung von Kampfhunden nicht möglich.

Aber die teuerste Versicherung ist nicht gleich die beste. Ein wichtiges Kriterium ist hier vor allem die Deckungssumme. Gerade bei Personenschäden können hier immense Schadenssummen entstehen, so z.b. durch lebenslange Rentenzahlungen an Unfallopfer. Eine Minimaldeckung von 10.000.000,- € wird oftmals empfohlen.

Gerade wer mit dem Hund in den Urlaub fährt, sollte darauf achten, dass die Versicherung für die Dauer der Reise auch im Ausland greift. Bei den meisten Versicherungen ist dies – zumindest in der Europäischen Union – der Fall. Ebenso sind in der Prämie oft Mietsachschäden mitversichert.

 

Die richtige Vorbereitung für die Urlaubsreise mit dem Hund

Es gibt viel zu beachten vor der Reise mit dem Vierbeiner

Eine gewissenhafte Urlaubsplanung ist wichtig.

“Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit einem einzigen Schritt”, sagte Laotse vor mehr als zweitausend Jahren. Doch vor dem ersten Schritt stehen die Reisevorbereitungen. Besonders die Urlaubsfahrt mit dem Hund bedarf einiger Überlegungen.

Die Reisedokumente

Der EU-Heimtierausweis ist insbesondere bei der Reise ins Ausland Pflicht. Auch ein Nachweis über eine gültige Tollwutimpfung und über den Haftpflichtschutz ist sinnvoll. Infos zu den Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Die gewohnten Dinge

Nicht nur der Mensch, auch der Hund liebt die Gewohnheiten. Ließe man den Hund selbst packen, seine Lieblingsspielsachen wären dabei. Auch die gewohnten Trink- und Fressnäpfe dürften nicht fehlen. Natürlich käme auch das Körbchen samt Kuscheldecke mit auf Tour.

Das Lieblingsfutter

Gerade beim Hundefutter sollten möglichst keine Kompromisse eingegangen werden. Wenn Bello nicht fressen will, weil er auf sein gewohntes Futter verzichten muss, kann der lange geplante Urlaub alles andere als erholsam werden. Bei längeren Reisen, bei der Anreise mit dem Zug oder einfach, weil der Platz im Auto begrenzt ist, kann das Futter von zuhause nicht immer in ausreichender Menge mitgenommen werden. Hier schaffen Anbieter wie myZoo24.de Abhilfe. Sie liefern das gewünschte Futter auch an den Urlaubsort.

Die Reiseapotheke

Medikamente, die der Vierbeiner dauernd einnehmen muss, dürfen bei der Urlaubsreise natürlich nicht fehlen. Zusätzlich sollte ein Mittel gegen Reiseübelkeit mit ins Gepäck. Bei der Auswahl der Reiseapotheke ist Ihnen der Tierarzt gerne behilflich. Weitere Tipps finden Sie in unserer Checkliste.

Die sichere Beförderung

Gerade bei der Fahrt mit dem Auto muss der Hund ausreichend gesichert werden. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die gängigste Methode ist die Sicherung per Trenngitter- oder netz. Seltener werden Hunde auf dem Rücksitz angeschnallt. Manchmal empfiehlt sich auch die Benutzung einer speziellen Transportbox.