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Die richtige Vorbereitung für die Urlaubsreise mit dem Hund

Es gibt viel zu beachten vor der Reise mit dem Vierbeiner

Eine gewissenhafte Urlaubsplanung ist wichtig.

“Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit einem einzigen Schritt”, sagte Laotse vor mehr als zweitausend Jahren. Doch vor dem ersten Schritt stehen die Reisevorbereitungen. Besonders die Urlaubsfahrt mit dem Hund bedarf einiger Überlegungen.

Die Reisedokumente

Der EU-Heimtierausweis ist insbesondere bei der Reise ins Ausland Pflicht. Auch ein Nachweis über eine gültige Tollwutimpfung und über den Haftpflichtschutz ist sinnvoll. Infos zu den Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Die gewohnten Dinge

Nicht nur der Mensch, auch der Hund liebt die Gewohnheiten. Ließe man den Hund selbst packen, seine Lieblingsspielsachen wären dabei. Auch die gewohnten Trink- und Fressnäpfe dürften nicht fehlen. Natürlich käme auch das Körbchen samt Kuscheldecke mit auf Tour.

Das Lieblingsfutter

Gerade beim Hundefutter sollten möglichst keine Kompromisse eingegangen werden. Wenn Bello nicht fressen will, weil er auf sein gewohntes Futter verzichten muss, kann der lange geplante Urlaub alles andere als erholsam werden. Bei längeren Reisen, bei der Anreise mit dem Zug oder einfach, weil der Platz im Auto begrenzt ist, kann das Futter von zuhause nicht immer in ausreichender Menge mitgenommen werden. Hier schaffen Anbieter wie myZoo24.de Abhilfe. Sie liefern das gewünschte Futter auch an den Urlaubsort.

Die Reiseapotheke

Medikamente, die der Vierbeiner dauernd einnehmen muss, dürfen bei der Urlaubsreise natürlich nicht fehlen. Zusätzlich sollte ein Mittel gegen Reiseübelkeit mit ins Gepäck. Bei der Auswahl der Reiseapotheke ist Ihnen der Tierarzt gerne behilflich. Weitere Tipps finden Sie in unserer Checkliste.

Die sichere Beförderung

Gerade bei der Fahrt mit dem Auto muss der Hund ausreichend gesichert werden. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die gängigste Methode ist die Sicherung per Trenngitter- oder netz. Seltener werden Hunde auf dem Rücksitz angeschnallt. Manchmal empfiehlt sich auch die Benutzung einer speziellen Transportbox.

 

 

Wellnessurlaub für den Hund und das Herrchen

Wer etwas auf sich hält, macht Wellnessurlaub. Entspannen vom stressigen Alltag und die Seele baumeln lassen. Das ist Wohlfühlurlaub. Die verschiedensten Angebote sollen den Urlaubsgästen dabei helfen, vom Alltag abzuschalten und sich zu  entspannen. Dabei hat das Wellness-Angebot rasant zugenommen.  Heute reicht es nicht mehr, einen Pool und eine Sauna anzubieten. Von der Ayurveda-Behandlung, über Anti-Aging bis zur Meditation ist heute alles möglich.

Wellness für Hund und Herrchen

Wohlfühl-Urlaub für Hund und Herrchen

Im Zuge dieser Bewegung ist ein neuer Trend entstanden, der immer mehr Anhänger findet: Wellnessurlaub mit Hund bzw. für den Hund. Denn welcher Hundebesitzer freut sich nicht, wenn er seinen Vierbeiner mitnehmen kann in die wohlverdienten Ferien? Die leidige Frage wohin mit dem Hund im Urlaub stellt sich nicht.

Einige Hotels haben sich mittlerweile spezialisiert auf diese Klientel und bieten maßgeschneiderte Angebote für Hunde und Ihre Besitzer an. Hunde sind hier willkommen.

Neben hundegeeigneten Zimmern und Appartements mit genügend Platz ist fast alles möglich:  Spezielle Gassiwege, Badeteiche, umzäunte Ausläufe mit Agility-Angeboten und kostenlose Kotbeutel gehören in vielen Anlagen zum Programm. Auch das Leihen von Näpfen, Leinen oder sogar speziellen Hundebetten geht. Wer möchte, kann sich vor Ort einen Hundesitter buchen oder den Hundefriseur ins Hotel bestellen. Ein Service der ganz besonderen Art ist die Massage für den vierbeinigen Liebling. So kann sich der Hund bei der Vier-Pfoten-Massage durch den Hundemasseur entspannen während Herrchen und Frauchen die Wellness-Angebote für die zweibeinigen Gäste nutzen.

 

 

 

Wintersporturlaub mit dem Hund

Den Hund mit in den Sommerurlaub ist für viele Hundebesitzer mittlerweile selbstverständlich. Doch für viele Menschen ist inzwischen der Winterurlaub genau so wichtig wie die Sommerferien. Dabei stellt sich natürlich die Frage, in welcher Form dieser mit dem treuen Begleiter gestaltet werden kann.

Die meisten Leute denken bei Winterurlaub an Pistenvergnügen, rasante Abfahrten und Aprés Ski. Das ist mit dem Hund natürlich nur begrenzt möglich. Es ist nicht nur verboten, sich mit dem Hund auf die Abfahrtspiste zu begeben. Es ist sogar gefährlich. Viele Menschen beherrschen ihre Bretter oder ihre Snowboards nicht ausreichend, um auf einen herumlaufenden Hund reagieren zu können. Da sind Unfälle vorprogrammiert. Niemand möchte sich auch wirklich mit dem Vierbeiner in übervolle Gondelkabinen quetschen. Davon abgesehen, dass auch jeder Hund auf der Skipiste irgendwann konditionell überfordert wäre.

Eine gute und etwas gemäßigtere Alternative ist der Skilanglauf. Wenn der Urlauber mit Hund einige Regeln beachtet, steht dem Wintersport nichts im Wege. Auf den normalen Langlaufpisten mit dem Hund zu laufen ist nicht überall möglich. So ist es in den meisten Regionen Deutschlands verboten. Der Hundeurlauber sollte sich unbedingt vorher informieren, ob der Hund mit auf die Loipe darf. Wenn es nicht verboten ist, sollte generell darauf geachtet werden, dass der Hund sich nicht innerhalb der Loipe bewegt. Darauf reagieren viele Langläufer allergisch, da so die Spuren zerstört werden. Er sollte also neben der Loipe herlaufen. Dabei sollte der Hundefreund immer einen Napf und etwas Wasser dabei haben, damit der Hund keinen Schnee frisst. Das Fressen von Schnee kann bei Hunden Durchfall verursachen. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass die Bodenbeschaffenheit für den Hund geeignet ist. Denn für den Hund ist es nicht immer ein Vergnügen, stundenlang durch Tief- oder Neuschnee zu laufen. Da das Laufen im Schnee anstregend ist, sollte das Tier unbedingt auch über eine gute Kondition verfügen. Eventuell empfiehlt sich auch das Tragen von speziellen Schuhen. Sonst wird der Skiurlaub mit Hund kein Vergnügen.

Immer mehr Winterregionen haben sich jedoch auf ihre vierbeinigen Gäste eingestellt und sogenannte Hundeloipen eingerichtet. Die meisten Hundeloipen finden sich in der Schweiz. Darunter sind viele renommierte Skigebiete:

Hundeloipen in der Schweiz:

  • Arosa
  • Davos
  • Klosters
  • Laax/ Flims
  • Savognin
  • Silvaplana
  • Montresina

Hundeloipen in Österreich:

  • Leutasch
  • Pertisau
  • Saalfelden

 

 

 

 

Ferienhausurlaub als preiswerte Alternative!

Ferien mit Hund
Bei den meisten Hundebesitzern, die Ihre Urlaubsreise planen, spielt das Budget eine große Rolle. Nur für Wenige spielt es keine Rolle, wie teuer der Urlaub wird. Hundeurlauber, die in der Regel mit Rücksicht auf die Tiere nicht so weit verreisen- stehen bei der Wahl der Unterkunft oft vor der Alternative Hotel, Pension, Ferienhaus oder Ferienwohnung.

Viele Urlauber mit Hund bevorzugen mittlerweile die Unterbringung im Ferienhaus oder im Appartement. Sie schätzen vor allem ihre “Freiheit“. Sie können Ihre Freizeit planen, wie sie es möchten. Es beginnt schon morgens mit dem Frühstück: Es gibt keine festgelegten Frühstückszeiten. Niemanden stört es, wenn im Pyjama gefrühstückt wird. Und der Hund kann währenddessen im Garten des Ferienhauses spielen oder sich anderweitig vergnügen. Die Tage können je nach Wetterlage völlig individuell gestaltet werden. Sollte das Wetter einmal nicht so toll sein, bieten mittlerweile eine Reihe von Ferienhäusern die Möglichkeit, in den “eigenen” vier Wänden zu relaxen. So können Häuser gebucht werden, die über Whirlpool, Sauna und sogar Indoor-Swimmingpool verfügen. Vorreiter bei diesen Angeboten ist Dänemark. Hier hat der Urlauber mit Hund eine Auswahl unter Hunderten von Ferienhäusern dieser Art.

Der Vorteil des Ferienhauses für den Urlaub mit Vierbeiner schlechthin ist jedoch der Preis. Im Schnitt ist der Ferienhausurlaub preiswerter als die Unterbringung im Hotel. Das liegt vor allem daran, dass die Kosten für den Urlaub sehr gut selbst kalkuliert und beeinflusst werden können. Vor Ort kann sich der Urlauber mit Hund selbst verpflegen. Das ist in der Regel nicht viel teurer als in der Heimat. Viele Reisende nehmen Grundnahrungsmittel schon von zuhause mit. Das kann bei der Reise in einige Urlaubsländer, wie z.B. in die Schweiz den Geldbeutel erheblich schonen. Wichtig ist dabei, die Einfuhrbestimmungen des Urlaubslandes zu beachten.

Gerade in der Nebensaison findet der Hundefreund in Deutschland und in den deutschen Nachbarländern Ferienhäuser zu absoluten Schnäppchen-Preisen. Dabei profitieren vor allem die Urlauber, die nicht auf die Ferien angewiesen sind. Aber auch Familien mit Kindern bieten sich in der Hauptsaison peiswerte Alternativen. So lassen sich abseits der Touristenhochburgen, in Deutschland z.B. in der Mecklenburgischen Seenplatte, günstige Unterkünfte für Hund und Familie buchen.

 

 

Hundestrände an der Nordsee

Hundestrände an der Nordseeküste
An der deutschen Nordseeküste findet der Hundeurlauber eine große Anzahl an größeren und kleineren Hundestränden. Im folgenden haben wir für Sie eine Auswahl von Stränden zusammengestellt. Bitte beachten Sie, dass sich die Gegebenheiten ändern können. Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Urlaub bei den zuständigen Fremdenverkehrsämtern.

In Cuxhaven/ Sahlenburg gibt es einen von drei Hundestränden. Der Hundestrand ist sehr beliebt bei Nordsee-Urlaubern mit Hund, da die Hunde sich hier frei bewegen können. Strandkörbe sind vorhanden.

In Friedrichskoog findet der Urlauber mit Hund einen langen ca. 800 m langen Hundestrand mit Strandkorbvermietung und Hundetoilettenbeuteln.

Der Ort Büsum bietet dem Urlauber und dem Vierbeiner an zwei Strandabschnitten die Möglichkeit für einen Strandurlaub. Leinenpflicht, Hundetoilettenbeutel vorhanden.

Die Insel Pellworm lockt gleich mit drei Hundestränden. Hier hat der Urlauber mit Hund die Auswahl zwischen dem Hundestrand “Hooger Fähre”, Hundestrand “Leuchtturm” und dem Hundestrand “Schütting”. Die Strände sind zwischen 100 – 300 m lang. Hundetoilettenbeutel sind jeweils vorhanden. Teilweise verfügen sie über Imbiss, Restaurant, Toiletten und Sportmöglichkeiten.

Gleich vier Hundestrände befinden sich auf der Insel Föhr. Die Sandstrände sind 100 – 500 m lang und bieten u. A. Gastronomie, diverse Sportmöglichkeiten und die Möglichkeit, Toilettenbeutel für die Hunde zu bekommen. An allen Stränden herrscht Leinenpflicht.

Die Insel Sylt hat einige Sandstrände in List, Kampen und Wenningstedt-Braderup, die als Hundestrände ausgewiesen sind. Es herrscht Leinenzwang. Automaten für Hundetoilettenbeutel sind jeweils vorhanden.

Wangerooge gibt es einen kleinen Hundestrand. Abfallbeutel für die Hinterlassenschaften werden bereitgestellt.

Am Weststrand hat die ostfriesische Insel Spiekeroog einen Bereich für die Vierbeiner eingerichtet. Hundekotbeutel sind vorhanden.

Die Insel Norderney hat drei Strand-Bereiche für Hunde eingerichtet. Ein Strand ist ein Wiesenstück. Einer der Abschnitte bietet auch die Möglichkeit, FKK-Urlaub zu machen. Es herrscht Leinenpflicht.

Die Insel Baltrum bietet dem Nordsee-Urlauber mit Vierbeiner einen Hundestrand im Strandabschnitt D. Es gibt zahlreiche Automaten für Hundekot-Beutel. Es gilt die Leinenpflicht!

Drei Hundestrände befinden sich auf der Insel Borkum, einer davon ist ein FKK-Strand. Automaten für Kotbeutel sind vorhanden.

Ferien im Pitztal

Urlaub mit Hund in Österreich

Wir kommen gerade zurück aus unserem Urlaub mit unserem Hund aus dem Pitztal in Österreich und wir sind noch immer begeistert. Wir hatten mit mehreren Familien ein großes Haus in St. Leonhard gemietet. Für die Kinder gab es einen großen Spieleraum mit Tischtennisplatte, Matratzenlager und Dartscheibe im Keller. Unser Hund Rico, eine Mischung aus Golden Retriever und Canadian Sheppard, hatte auf der großen Wiese vor dem Haus genug Platz um sich auszutoben. Er durfte auch problemlos mit ins Haus, einzig die Küche war tabu für ihn. Abends haben wir dann bei einer Flasche Radler oder Wein auf der Veranda zusammengesessen und den schönen Blick in die Berge genossen.

Da wir die ganze Woche fast perfektes Wetter hatten, haben wir jeden Tag ausgiebige Wanderungen in die Pitztaler Berge unternommen. Wer keine Lust hatte, konnte andere Dinge unternehmen. So ist ein Teil der Gruppe einen Tag mit den Kindern ins Freibad nach Imst gefahren. Andere haben einen Ausflug mit der Gondel in die Gletscherregion unternommen.

Auf unseren Touren konnte Rico fast immer frei laufen. Nur ganz selten, meist wenn andere Leute mit Hunden in der Nähe waren, mussten wir ihn zurückpfeifen. Die Leine haben wir nie gebraucht. Ansonsten ist er so viel gelaufen wie noch nie. Während wir uns den Berg mehr oder weniger hinaufgequält haben, ist er die Strecke doppelt und dreifach gelaufen und war immer noch nicht platt. Nur abends im Haus war er dann doch ziemlich müde.

Ich muss sagen, wir hatten keine Probleme mit unserem Hund im Urlaub. Die Österreicher waren alle total nett und freundlich zu uns. Die meisten fanden unseren Hund ganz toll und haben Rico gestreichelt. Auf den Hütten gab es für unseren Hund oft einen Napf mit frischen Wasser. Da wir vom Vermieter eine kostenlose Touristenkarte bekommen hatten, mit der wir umsonst Bus fahren durften, haben wir den Hund auch im Bus mitgenommen. Das ging auch problemlos. Sogar Gondel sind wir mit ihm gefahren. Er war zwar anfangs etwas verunsichert, aber nach ein paar Minuten ging es dann.

Für uns war der Urlaub mit dem Hund in Österreich ein voller Erfolg. Wir überlegen schon, nächstes Jahr wieder hinzufahren.

 

 

Deutschland – das beliebteste Reiseziel der Deutschen

Die beliebtesten Reiseziele mit Vierbeiner

Fast zwei Drittel der Deutschen planen laut ADAC-Reisemonitor für 2012 eine Urlaubsreise von mindestens 5 Tagen. Auch wenn mancherorts im Ausland das Wetter vielleicht schöner ist, rund ein Drittel der Deutschen, die sich im Jahr 2012 auf Reisen begeben, machen Urlaub im eigenen Land. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Hund mitgenommen wird oder nicht.

Das beliebteste Bundesland der Deutschen war in den vergangenen Jahren immer wieder Bayern. Wanderurlaub und Badeurlaub an den Seen stehen bei den Touristen hoch im Kurs. Es liefert sich allerdings zunehmend ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Mecklenburg-Vorpommern, das in den letzten Jahren rasant aufgeholt hat. Vor allem die mecklenburgischen Küstenregionen mit den Inseln Rügen, Usedom, Fischland-Darß-Zingst und der Mecklenburgischen Seenplatte haben insbesondere auch bei Hundebesitzern immer mehr Zulauf.  Die Bundesländer Niedersachsen und Schleswig-Holstein folgen mit Abstand auf den Plätzen. Genau wie beim östlichen Nachbarland bevorzugen die Urlauber hier den Strandurlaub an Nord- und Ostsee. Immer wieder sehr beliebt sind die nord- und ostfriesischen Inseln. Auch die Urlauber mit Hund brechen gerne auch häufiger im Jahr mal zu kürzeren oder längeren Trips ans Meer auf. Den fünften Platz nimmt Baden-Württemberg ein mit seinen beiden Touristenmagneten Schwarzwald und Bodensee, an die es jedes Jahr Hunderttausende von Urlaubern mit und ohne Hund zieht.

Geht es ins Ausland, zieht es die meisten Touristen zu den klassischen Flugreisezielen. Die spanischen Strände von Mallorca und den Kanarischen Inseln sind die Top-Destinationen der Deutschen. Es folgen Italien und die Türkei auf den Plätzen. Griechenland und Spanien sind wegen ihrer Krisen erheblich in der Gunst der Reisenden abgestürzt.

Urlauber mit Hunden dagegen verzichten größtenteils auf Flugreisen und lange Autofahrten, um Ihre Hunde nicht zu sehr zu stressen. Sie bevorzugen im Ausland Regionen, die sich gut mit Auto errreichen lassen und ein gemäßigtes Klima haben. Dies sind vor allem unsere Nachbarländer Dänemark, Österreich und Holland. Aber auch die nördlichen Regionen Frankreichs und Italiens werden gerne mit dem Hund besucht.

Studien zum Urlaub mit dem Hund

Nehmen wir den Hund mit in den Urlaub oder nicht? Wenn ja, welches Verkehrsmittel nehmen wir? Für viele Reisende stellen sich diese und andere Fragen vor Urlaubsbeginn.

Kommt der Hund mit auf Reisen?

Eine Studie des Forsa-Instituts mit 508 Teilnehmern zeigte, dass fast die Hälfte aller Hundebesitzer (42 %) immer mit dem Hund in Urlaub fährt. Dabei können mehr Männer (44 %) als Frauen (41 %) nicht auf die Begleitung ihres Hundes verzichten. Ca. 19 % aller Urlauber nehmen den Vierbeiner gelegentlich mit. Dabei ist zu beobachten, dass jüngere Urlauber ihren Vierbeiner eher mitnehmen als ältere. Frauen machen sich mit 74 % mehr Gedanken als Männer (64 %) darüber, ob die Urlaubsunterkunft hundegeeignet ist oder nicht.
Wenn der Hund nicht mit auf Reisen geht, entscheiden sich ca. 90 % dafür, den Hund bei Verwandten, Bekannten oder Freunden unterzubringen. Lediglich 7 % bevorzugen die Tierpension.

Die Wahl des Verkehrsmittels

Eine Studie der LMU München ergibt, dass die überwältigende Mehrheit von 80 % aller Hundeurlauber das Auto bevorzugt, nochmals 12 % fahren mit dem Wohnmobil. Nur ca. 2,6 % aller Reisenden wählen das Flugzeug als Transportmittel.

Hundestrände auf Rügen

Auf Deutschlands größter Insel Rügen gibt es viele Möglichkeiten, sich mit seinem Urlaub am Strand zu vergnügen. Wer nicht gerade in der Hauptsaison fährt, hat es grundsätzlich leichter, einen geeigneten Strand zu finden, an dem sich niemand gestört fühlt. Auch außerhalb der größeren Touristenorte ist es normalerweise nicht schwierig, einen geeigneten Platz zu finden. Grundsätzlich sollte man sich insbesondere in der Hauptsaison und in den Touristenzentren an die Anleinpflicht halten. Die gilt auch für andere Regionen an der Ostsee. Insbesondere im Nationalpark Jasmund und im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft gilt eine strikte Leinenpflicht, die kontrolliert wird.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der wählt auf Rügen einen der zahlreichen Hundestrände. Urlaub mit Hund auf RügenAber auch hier gilt an einigen Strandabschnitten die Leinenpflicht. Jedes Ostseebad bietet den Hundefreunden zumindest einen Hundestrand. Im Ostseebad Baabe findet sich ein ca. 500 m langer, sehr breiter Sandstrand für Hunde. Göhren bietet seinen Gästen mit Hund am Nordstrand einen Abschnitt für die Vierbeiner. Im Ostseebad Sellin findet der Gast unweit der Seebrücke einen ca. 100 m breiten Strand für sich und sein Tier. Auch das Touristenzentrum Rügens, das Ostseebad Binz, verfügt über einen eigenen Hundestrand.

Den wohl beliebtesten Hundestrand Rügens findet man in Thiessow, ganz im Südosten der Insel und damit außerhalb der großen Touristenströme. Viele Urlauber mit Hund sind geradezu begeistert von diesem Strand, obwohl er nur ca. 70 m breit ist. Im Norden der Insel Rügen finden sich weitere Hundestrände u. A. in Prora und Nonnevitz.

Hundewälder in Dänemark

Urlaub mit Hund in Dänemark

Schon viele Deutsche gelten als hundeverrückt. Doch es lässt sich noch toppen. In Dänemark kommen auf knapp 6 Millionen Dänen über 600.000 gemeldete Hunde, d.h. knapp jeder zehnte Däne hat offiziell einen Hund. Und da sind die nicht gemeldeten Hunde nicht einmal dabei. Da kommen wir Deutschen bei Weitem nicht mit. Nirgendwo sonst sind Hunde so willkommen wie in Dänemark, selbst die Mitnahme in Freizeitparks und Restaurants ist meist kein Problem. Und wo sonst kann man schon Hundezäune mieten für seinen Urlaub mit dem Vierbeiner?

Eine einzigartige Errungenschaft unserer nördlichen Nachbarn sind jedoch die Hundewälder. In ganz Dänemark gibt es fast 250 Hundewälder und andere Bereiche, in denen Hunde frei herumlaufen dürfen. Viele Hundewälder sind von hohen Zäunen umgeben, sodass sich auch kein Wild in das Gebiet verirren kann.

Für die Hunde sind diese Orte das reine Paradies. Hier können sie nach Herzenslust schnüffeln und herumtoben, ohne dass sich irgendjemand durch sie gestört fühlt. Da in sich in seinem Wald auch viele Artgenossen gleichzeitig befinden können, ist es von großem Vorteil, wenn der Hund auf die Kommandos von Herrchen und Frauchen hört. Denn auch im Hundewald ist man als Besitzer weiterhin für sein Tier verantwortlich. Ebenso gehört es dazu, die Hinterlassenschaften des Hundes zu beseitigen.